27. jan 09

Wie das Leben so spielt!

Diesen Satz oder einen seiner Brüder höre ich mich und Freunde oft sagen. Mein Leben ist stark von sogenannten Zufällen gekennzeichnet, die stets sehr scharf an der Kante platziert liegen, an der sich wahrhaft Ungewöhnliches von noch Alltäglichem abgrenzt.

Sehr spontan bin ich nach Köln gezogen, um neue Anregungen zu suchen und auch einen neuen Job: Auf den Land war nichts zu finden und meinen alten (tollen) Job habe ich leichtfertig über die rechte Schulter davongeworfen. (Heraus kam 'Sommerloch' - das war es wert!)

An meinen ersten Tag in Köln radelte ich die Venloer stadteinwärts durch Ehrenfeld (das Neukölln von Köln) und traf Ecke Körnerstraße auf eine Tänzerin. Wir haben zusammen gearbeitet und freuten uns beide sehr über das überraschende Wiedersehen. Sie erwähnte gleich ein freies WG-Zimmer und gab mir damit viel Hoffnung, dass die Suche gut verlaufen werde.

In jener Körnerstraße habe ich einmal gewohnt, wilde Zeiten waren das. Von der Tänzerin hörte ich nichts mehr, das Zimmer muss schon vergeben sein. Aber eine Haus-WG in der Körnerstraße inserierte ein Zimmer und das schaute ich mir an: Fünf Leute, eine wunscherschöne Küche, ein Wohnzimmer mit Klavier und eine Dachterasse. Und, am wichtigsten: Nette Leute, es knackte in meiner Leitung, ...

Wünscht mir mal Glück hier, ich weiß, ich habe schon sehr viel davon, aber schaden kann es nicht!

 

 

04. Jan 09

Alles neu, Sylvester steckt uns noch im System, mit Schnee begrüßt uns das Jahr, was werden wird, wissen wir noch nicht, versichern uns jedoch: Gut muss es sein.

Geschrieben und gemalt wird dies Jahr. Immer wieder lauern Filmprojekte am Horizont, aber ich habe mir selbst versprochen: Keine halben Sachen mehr, nichts mit kleinen Digitalklitschen verbrästes, keine schnellen Wochenenddrehs. Für den Film 'Sheos' zum Beispiel konnten wir nur ein Drittel des Materials filmen, weil es regnete und zwei Tage später das ganze Team in alle Winde zerstreut war.

Ahoi.